Darf ich vorstellen? Jana Pain in the Ass Klären

Und da bin ich wieder:-.) darf ich vorstellen? Jana Pain in the Ass Klären. Nicht, dass ich dies liebend gerne bin  - sehr lange habe ich versucht, das „Pain“ in mir zu verleugnen;.) , aber es scheint so, dass ich eh diese Funktion bei vielen habe und daher beginne ich es als etwas Positives zu sehen. Was zeichnet ein „Pain in the Ass“ aus? Erstens  extreme Hartnäckigkeit und Sturköpfigkeit. Zweitens eine bewusste oder unbewusste Fähigkeit andere auf den Kern ihrer Themen zu stoßen. Als Kind und Jugendliche, eigentlich noch bis vor einiger Zeit, wollte ich es nicht sein. Ich wollte auf KEINEN Fall irgendwo anecken. Und trotzdem eckte ich an oder vielleicht sogar weil ich es so sehr versuchte zu vermeiden und von allen gemocht zu werden. In der Schule z.B. war ich das „Pain“ der Lehrer. Da ich extrem wissensdurstig war und auch ziiiiieeeeemlich altklug und immer gute Noten haben wollte, war ich sozusagen der Streber der Klasse. Ich saß also in der Klasse und analysierte den Unterricht und dann stellte ich Fragen und zwar Fragen, die die Lehrer nicht beantworten konnten, wollten oder die sie schlichtweg aufregten. Ich fand es immer alles logisch, aber scheinbar wollte meinen Gedankengängen keiner folgen. Und so kam dann oft ein fettes Stöhnen als Antwort oder die Lehrer wurden gereizt und unfreundlich. Ich stieß auf ihre Schwachstellen, aber ich sah es als mein Recht an, die Ungereimtheiten der Dinge, die mir da vorne als so selbstverständlich erzählt wurden, zu „klären“;.) Vielleicht versuchte ich ja auch nur meinem Namen gerecht zu werden.

Und so ging es weiter, ich reizte die Menschen um mich herum oft nur durch meine Anwesenheit, musste dafür gar nichts sagen. Und obwohl ich mich immer extrem verstecken wollte, wurde es sogar schlimmer, je mehr ich das tat. Oder ich sagte einen Satz und die Leute waren beleidigt. Oft dachte ich dann es liegt an mir, ich mache Dinge falsch, aber mittlerweile sehe ich, dass es keine Fehler gibt. Ich habe gelernt, dass ich andere Menschen trigger und, dass das gut so ist, denn nur so kann jeder – inklusive mir – an seine ganz persönlichen Themen heran. Gerade durch das Triggern in persönlichen Beziehungen lernt man ja am allermeisten. Gott hat mir dieses Thema mit auf die Reise gegeben, weil Hartnäckigkeit positiv und im lichten Sinne eingesetzt etwas Göttliches sein kann. Ich merke, dass ich anderen Menschen, auch wenn sie zunächst oder für den Rest ihres Lebens wütend auf mich sind, behilflich bin durch meine Art und Weise. Indem ich sie auf ihre Themen stoße – oft noch nicht mal bewusst. Daher werde ich ab nun mein inneres „Pain in the Ass“  immer mehr umarmen, wie man in spirituellen Kreisen so schön sagt. Ich werde es lieben und ehren und nicht mehr verstecken. Cheers
J 

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